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IntimacyQuelle: AmazonEAN: 3259190362291 5,62 EUR
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Features
FSK 16Beschreibung
Ein Mann und eine Frau. Jay Mark Rylance und Claire Kerry Fox. An jedem Mittwochnachmittag besucht sie ihn und dies aus einem einzigen Grund - Sex. Wortlos und hingebungsvoll schlafen sie miteinander, draußen wartet das Taxi. So ist es an jedem Mittwoch. Claire kommt an, sie ziehen sich aus und danach sind sie beide ein wenig befangen. Aber zu sagen haben sie sich nichts ...Kunden Meinungen
Als Kunst getarnte Pornographie
Datum:06.08.2010 - Rating: 2/5Intimacy ist ein erotisches Drama von Patrice Chéreau und gewann auf der Berlinale 2001 den Hauptpreis als "Bester Film". Die Presse stritt damals darüber, ob dieser Preis nun gerechtfertigt war, oder nicht. Wenn Sie mich fragen: nicht, obwohl der Film auf zwei Kurzgeschichten von Hanif Kureishi basiert, dessen Der Buddha aus der Vorstadt ich sehr gerne gelesen habe und dessen Mein wunderbarer Waschsalon mit Daniel Day Lewis toll verfilmt wurde.
Für mein Empfinden lässt der Film wirkliches Gefühl vermissen und reduziert trotz oder vielleicht wegen seiner freizügigen Sexszenen das was zwischen zwei Menschen sein kann auf den Austausch von Körperflüssigkeiten. Auf die Dauer ödet mich so etwas an und ich kann nicht nachvollziehen, wie man von einem "nachdenklichen Film für Erwachsene, der die Seele berührt" sprechen kann.
Den Streifen braucht kein Mensch, aber wenigstens haben die Darsteller durch ehrliche Arbeit Geld verdient, lagen nicht dem Staat auf der Tasche und haben auch keine anderen unanständigen Dinge getan, um ihren Geldbeutel aufzubessern. Wie Sie merken, sehe ich es von der positiven Seite. Das sollte man überhaupt viel öfter tun, wenn man schlechte Filme guckt.
Man hätte mehr daraus machen können
Datum:22.07.2010 - Rating: 3/5Dem Film gelingt es sehr gut zu zeigen wie gefühlslos und kalt, ja fast abstossend eine Beziehung sein kann, die nur auf Sex beruht. Die Sexszenen sind dabei sehr gut und mutig gespielt.
Jay hat seine Familie schon seit längerer Zeit verlassen, lebt in einer heruntergekommenen WG und arbeitet als Barkeeper. Sein Leben ist leer und ohne Ziel.
Claire lebt noch in einer Beziehung mit ihrem Mann und ihrem Sohn. Aber auch ihr Leben ist leer und von unerfüllter Liebe gezeichnet. Sie leitet eine Schauspielgruppe und versucht mit dieser Aufgabe ihrem Leben zumindest einen Sinn zu geben. Entgegen dem Filmtext ist auch Claire eine gescheiterte Existenz.
Das trostlose soziale Umfeld spielt natürlich eine Rolle im Film. Das Thema ist aber universell und im Kern geht es um zwei Menschen, auf der verzweifelten Suche nach Liebe und emotinonaler Nähe und Geborgenheit. Die große Leistung des Films ist, auf sehr drastische Art und Weise aufzuzeigen, dass dieser Sex ohne emotionale Verbindung und Inhalt, den beiden den letzten Rest gibt. Eine Ersatzdroge die niemals echte Liebe und Zuneigung zweier Menschen zu erstetzen vermag.
Leider hat der Film auch Schwächen. Zunächst nerven die Mitbewohner von Jay. Dem sozialen Abgrund seiner Kumpels wird zu viel Raum gegeben, sie haben zu wenig mit dem eigentlichen Thema zu tun. Sozialkritik ok, hier stört es aber die Dramaturgie der beiden Hauptpersonen. Als Jay seiner Bekanntschaft Claire nachstellt um mehr über ihr wahres Leben herausuzufinden fehlt meiner Meinung nach genau dieser Raum. Alle Ansätze und Ideen sind gut, aber sie werden letztendlich zu wenig dramatisch umgesetzt. Hier ist einfach zu wenig Pfeffer im Film!
Die emotionale Situation von Jay und Claire bzw. die Aussage des Films sind gegenüber den Sexszenen ein wenig zu schwach umgesetzt.
Kerry Fox, die Claire spielt, ist viel glaubhafter in ihrer Rolle als Mark Rylance als Jay, der phasenweise sehr farblos agiert. Irgendwie bleibt bei mir der Eindruck, dass man viel mehr aus dem Stoff hätte machen können.
Die DVD ist in der Bildqualität sehr mäßig umgesetzt. Insbesondere stört Flächenrauschen den Film. Der Ton ist aber ok. Auch die Extras - Filmtrailer und Fotogalerie - sind nicht berauschend.
Nein, ein Porno ist das sicher nicht...
Datum:25.02.2010 - Rating: 3/5aber die ganze Vermarktung reitet schon ein wenig auf der Welle, oder nicht?
Hand aufs Herz wer läßt sich von der Aussicht auf ein ordentliches "Schäferstündchen" nicht gerne
vor die Flimmerkiste locken, selbst wenn sie angeblich nur der Dramaturgie dient?
Schon erstaunlich auch, daß nur all zu schnell bei derartigen Streifen dann behauptet wird, die
Akteure hätten "echten Sex" gehabt, wo wurde dies nicht schon "skandalträchtig" ausgewalzt:
Wenn der Postmann zweimal klingelt, oder Teufel im Leib u.s.w.
Gibt schon zu denken,oder?
Meine Vorredner haben bereits die wesentlichen Punkte treffend behandelt, daher möchte ich hier
schließen, glückliches Europa in dem solche Filme ganz locker genommen werden können, nicht auszudenken, wenn wir hier verklemmte amerikanische Verhältnisse bekommen.
Nicht empfehlenswert
Datum:07.01.2010 - Rating: 1/5Also den einen Stern gibts für die erotikszenen, die zwar sehr merkwürdig sind, aber irgendwie gut.
Den ganzen Rest kann man sich schenken.
Ist einer der ganz wenigen Filme, die ich nicht zuende gesehen habe, war einfach zu langweilig...
Die DVD ist bereits verschenkt...
Gut im Ansatz - doch am Ende schwächeln Film und DVD
Datum:18.10.2009 - Rating: 2/5Ganz ehrlich, ich bin mit diesem Film nicht so richtig warm geworden, auch wenn ich mich eigentlich über weite Strecken gut unterhalten fühlte.
Jay, der in seiner Ehe nicht mehr klar kam und, obwohl er zumindest seine Kinder sehr liebt, ohne ein Wort Frau und Kinder verlässt, schlägt sich jetzt als Barkeeper durch und wartet auf bessere Zeiten. Eines Tages wird aus einem OneNightStand mit einer Unbekannten eine Regelmäßigkeit. Jeden Mittwoch treffen sich die zwei, reden nicht miteinander, kennen einander eigentlich nicht, haben einfach nur Sex miteinander. Punkt. Das geht eine Weile gut, auf eine Beziehung oder auch nur mehr als den Austausch von Körperflüssigkeiten genau einmal die Woche will wohl keiner von beiden. Doch dann packt Jay plötzlich die Neugier und er folgt besagter Unbekannten. Schnell findet er heraus, dass sie im Gegensatz zu ihm nicht so ein "Outlaw" mit verrückten Ideen und eher schrägen und irren Freunden ist. Das da Mann und Kind sind, dass da ein vergleichsweise geregeltes Leben ist - und diese Erkenntnisse verwirren ihn. Er versucht immer mehr in Erfahrung zu bringen, kommt dabei nicht nur ihr, sondern auch Menschen aus ihrem Umfeld entschieden zu nahe. Er riskiert ihre Familie, riskiert ihre ungewöhnliche Beziehung....Neugier? Doch ein Hauch von Liebe? Die Suche nach Nähe? Die Suche nach Halt?
Der Film hat gute Ansätze, gute Ideen, eine ungewöhnliche Story, bringt zu Beginn ungewohnt offene Sex-Szenen (zumindest für einen Film des eher melodramatisch gesellschaftskritischen Genres), er provoziert, weckt auf und hält gewissen gesellschaftlichen Normen, Werten und Verhältnissen den Spiegel vor, prangert an. Doch am Ende fehlt mir die letzte Konsequenz, fehlt das I-Tüpfelchen, wirkt das ganze nicht rund genug. Es mangelt an Spannung, an Dramatik, es plätschert zu vieles dahin, viel zu viele Fragen bleiben offen - unbeantwortet. Mehr als 3 Sterne möchte ich dem Film daher nicht geben - hier hätte man definitiv mehr draus machen können.
Da die DVD zudem für heutige Verhältnisse etwas dünn ausgestattet ist - vor allem was die Extras betrifft (neben Trailer und einer kleinen Fotogalerie gibt es nur noch Werbung. Kein MakingOf kein Nix), bleiben am Ende 2 Sterne stehen.

