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Heimliche SpieleQuelle: AmazonEAN: 4042564011098 5,54 EUR
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Features
Beschreibung
Sandrine arbeitet in einer Bar. Sie ist fasziniert davon, wie schamlos die Stripperin Nathalie ihre Sexualität öffentlich auslebt. Die beiden Mädchen freunden sich an und Sandrine begreift, dass sie ihren Körper als machtvolle Waffe einsetzen kann. Die zwei Frauen setzten ihre Erotik bewusst und skrupellos ein, um sozial aufzusteigen. Sie nehmen Stellen in einem großen Bankhaus an, wo sie eine rasante Karriere machen. Mit schmutzigen Tricks und vorgetäuschten Orgasmen bringen sie ihre Vorgesetzten unter Kontrolle. Erst als Christophe, Sohn des Direktors und zukünftiger Chef, auf der Bildfläche erscheint, wird ihr Spiel gefährlich. Denn Christophe akzeptiert nur seine eigenen Regeln ... Die einflussreichen Cahiers du Cinema erkoren die erotische Fabel um Sex und Macht zu einem der zehn besten Filme des Jahres 2002.Kunden Meinungen
Ansprechend, nicht mehr
Datum:20.05.2010 - Rating: 3/5In einem Strip-Lokal lernen sich die schüchterne Sandrine (Sabrina Seyvecou) und Tänzerin Nathalie (Coralie Revel) kennen, weil sich Nathalie einem Gast verweigert und Sandrine sich schützend vor sie stellt; dadurch verlieren beide ihren Job. Auf der Suche nach einer regulären Arbeit stellen sie fest, dass sie ihre weiblichen Reize zu ihrem Vorteil einsetzen müssen um Erfolg zu haben. Sandrine wickelt den stellvertretenden Chef Delacroix (Roger Mirmon) um den Finger, doch dann verliebt sich Nathalie...
Der Film fängt gut an. Die ungezwungene Art der beiden Damen, die ihre Sexualität ausleben und damit die Männerwelt in Aufruhr versetzt ist durchaus ansprechend. Leider entwickelt sich der Film nach der ersten Stunde nicht weiter. Der Film wird abstrus vor allem als Junior-Chef Christophe (Fabrice Deville) auftaucht. Die Frauen benehmen sich auf einmal wie Dumpfbacken und lassen sich vorführen. Wenn das Liebe sein soll ?
Der Film schlägt eine Richtung ein, da tun sich etliche Fragen auf, die offen bleiben, Realismus und Glaubwürdigkeit bleibt auf der Strecke, vor allem der Charakter der Nathalie.
Die Botschaft, alle Reichen haben Orgien, sind dekadent und treiben Spielchen aus Langeweile kommt irgendwie nicht an. Da kann auch Blandine Bury, als Christophs Schwester Charlotte, nichts mehr retten. Vor allem der Charakter des Christoph mit seinem Geschwafel und arroganten Verhalten, das stört und nervt. Mir hat nach der ersten Hälfte nur noch der Schluß gefallen. Der Film will mehr sein als er ist mit seinen philosophischen Phrasen, das schadet mehr als es gut tut.
Das hätte ein sehr guter Erotik-Film werden können, so ist er nur Mittelmaß (5/10)
(un)heimliche Spiele ...
Datum:10.05.2009 - Rating: 2/5Kurzfassung: Billiges Erotikfilmchen mit fast durchgehend ambitionierten Darstellern.
Leider kann man das von der Regie nicht behaupten: Logikfehler, Oberflächlichkeiten, und das Ende ist derart skurril, unglaubwürdig und an den Haaren herbeigezogen, sodass es mir unmöglich war, einen dritten Stern zu geben.
Der Juniorchef der Firma - der Mann, um den sich hier alles dreht - ist als Erotikgott ja wohl ein Witz; aber ein grottenschlechter.
Schade um das vergeudete Talent und die Zeit der Hauptdarstellerinnen.
Ich hoffe, ihre nächsten Projekte suchen sie sich sorgfältiger aus ...
Beim Zahnarzt ist's erotischer...
Datum:06.02.2007 - Rating: 1/5Dieser Film ist fast so erotisch wie eine Wurzelbehandlung und fast so spannend wie die Verfilmung des Telefonbuches von {Namen beliebiger Stadt einsetzen}, aber eben nur fast. Handlung, Psychologie und Dialoge dümpeln auf Amateurniveau, aber dafür können die Darsteller nicht überzeugen.
Wer hat übrigens behauptet, Ed Wood sei der schlechteste Regisseur aller Zeiten gewesen? Jean-Claude Brisseau läuft ihm hier locker den Rang ab.
Fazit: selbst ein Stern ist eigentlich zu viel.
Eine merkwürdige Mischung ...
Datum:26.11.2006 - Rating: 3/5... aus gekünstelten Sexszenen wie dem merkwürdigen Strip zu Beginn, einigen durchaus erotisch anrührenden Momenten, als Natalie Sandrine zu ihrer eigenen Sinnlichkeit führt ohne sie körperlich zu berühren, einem psychopathischen völlig leer wirkenden jungen Sadisten, der sich in pseudophilosophischen Reden gefällt und ein wenig moralisch reflektierende Gedanken von Sandrine aus dem off ... alles in allem phasenweise ein durchaus passables Sittengemälde der heutigen Zeit, letztlich aber als Film zu gekünstelt und mit zu vielen Brüchen, die zu aprupt kommen, um glaubwürdig zu wirken. Der Film unterhält letztlich doch eher durch die Reize der Darstellerinnen, die aber auch distanziert und plakativ bleiben, als durch schauspielerischen Tiefgang oder einen echten tieferen Sinn ... und wer den Film nur der Erotik wegen kauft, wird ob der eher wenigen und nicht besonders aufregenden erotischen Szenen eher enttäuscht sein.
unausgegoren
Datum:04.11.2006 - Rating: 2/5über den film müsste man keine worte verlieren, da ein kauf aus meiner sicht nicht lohnt. aber da ich ihn nun gesehen habe:
erotik gibt es, ja, aber nach der eingangsszene wird es nicht aufregender, sondern ganz im gegenteil. klischees und obszöne fantasien werden in szene gesetzt, ohne dass es knistert (auch eine kunst).
könnte anlass für den film die pure strategie gewesen sein, mit sex zu punkten? oder steckt so etwas wie eine message dahinter?
ein antwort bleibt jeder selbst überlassen. ich meine, die message ist ziemlich dürftig. meine these: am anfang steht die idee des voyeurismus (= gut für die kasse). das will man aber kaschieren. hilfsbotschaft: wir frauen sind die eigentlich mächtigen - wir verkaufen unsere reize nur scheinbar, um uns die männer zu unterwerfen. so entgeht man elegant dem vorwurf des sexismus. dann scheint man wiederum d i e s e message anstößig zu finden. lösung ist der bösewicht. man müht sich sichtlich, diesen egomanen so schwarz zu pinseln, dass vor seiner negativfolie alles andere halb so verwerflich erscheint. nur konsequent ist sein ausscheiden durch gnadenlose hinrichtung.
zugleich erlaubt d e r böse, d a s böse mit all seinen verlockungen darzustellen. ob das nun eher verlockend oder abstoßend erscheint, entscheide jeder selbst. für mich bleibt das verlockende wie das abstoßende im ansatz stecken.
das ende ist geradezu hilflos hingebogen. plötzlich heiratet unsere protagonistin (oder besser antagonistin) einen müllmann und wird zur anständigen ehefrau (wen will man da versöhnen? die republikaner?). ihr pendant erfüllt den heimlichen wunsch nach triumph der identifikationsfigur und wird so mächtig, wie sie es geplant hatte. ob sie damit glücklich wird, vor allem, was ihr privatleben betrifft, ist sekundär. (da lob ich mir doch einen woody allen, wo wenigstens die moral ganz offen auf der strecke bleibt und der zynismus das letzte wort hat. das hier ist nichts halbes und nichts ganzes.)
unnötig die ausschweifungen ins transzendente. als der bösewicht stirbt, nuschelt er noch irgendwas vom teufel, und seine verlorene seele in manifestation seiner blutenden brust wird vom raben (oder weiß der geier, was für ein symbolvogel) angepickt. die passion christi lässt grüßen. nur hätte da der vogel wenigstens ordentlich was rausgeholt.
wofür dann zwei sterne? nun ja, so schlecht die umsetzung, man wird doch angeregt, darüber nachzudenken. und der ein oder andere nette gedankliche ansatz ist dabei. vor allem denkt man über seine eigene moral oder doppelmoral nach...
