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Liebe, Sex und LeidenschaftQuelle: AmazonEAN: 4042564016802 5,97 EUR
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Features
FSK 16Beschreibung
Alamode Film Liebe, Sex und Leidenschaft, USK/FSK: 16+ VÃ--Datum: 27.01.06Kunden Meinungen
Sexbesessenheit und Kontrollsucht
Datum:12.12.2009 - Rating: 3/5Der Film ist langweilig und fesselnd zugleich. Der Originaltitel lautet: L'ennui (die Langeweile). Das trifft den Kern der Handlung ganz gut. Die deutsche Übersetzung kann als Täuschung des Zuschauers betrachtet werden, da die Erotik nicht im Vordergrund steht, sondern die krankhafte Entwicklung des Protagonisten hin zur Kontrollsucht bzgl. seiner Geliebten.
Zwar ist man bestürzt über die Entwicklung des Philosophiedozenten Martin, zwar knistert es zu Beginn der leidenschaftlichen Liebesbeziehung heftig, doch das anfängliche Tempo des Films geht nach etwa einer Stunde verloren. Von nun an braucht man als Zuschauer viel Geduld um die gebetsmühlartigen Fragen von Martin (auf die Cécilia nie eine Antwort gibt) zu ertragen. Vielleicht ist das gewollt, doch der größte Knackpunkt liegt meines Erachtens darin, dass Martins Kontrollsucht im Film zu viel Zeit einnimmt. Ab einem bestimmten Zeitpunkt kann man die Dialoge in etwa mitsprechen (ohne den Film gesehen zu haben). Vielleicht ist das auch gewollt, wer weiß? Aber der Stoff wäre auch in 90 Minuten abzuhandeln gewesen, der Film dauert aber knapp 2 Stunden, was die Waagschale dann eher zugunsten der Langeweile senkt. Die Darstellung der Besessenheit ist allerdings gut getroffen... Übrigens empfehle ich die franz. Version... Die Stimmen wirken (logischerweise) authentischer.
Fazit: Ausleihen, nicht kaufen.
Miefer Sex und bleierne Leidenschaft
Datum:15.09.2009 - Rating: 1/5Nach dem Cover zu urteilen, müßte es einem glattweg die Hosen ausziehen, denn "Liebe Sex und Leideschaft" hört sich verdammt nach tatsächlichem Eros an.
Anfänglich will man durchaus glauben, dass die Mätresse nach dem Tod ihres Gönners und Malers den philosophischen Wenigtuer im Mindesten als Surrogat akzeptiert.
Doch ihr Umgang macht den Philosophen mehr und mehr Kummer und sein Alltag ist dadurch aus allen Fugen geraten...
Die ausgedehnten Dialoge, die so breitgewalzt künslich klingen, vermögen auch nicht wirklich Verve in die Protagonisten zu bringen.Schnell ist klar, dass die "Leidenschaft" eher eine geblähte Manie Martins ist...nach 45 Minuten kann man getrost den DVD Player entlasten und auswerfen lassen...
Beziehungsdrama
Datum:02.05.2009 - Rating: 2/5Nach einer interessanten Kennlern-Situation ist bereits der erste Sex mehr als enttäuschend: keine Leidenschaft, keine Innigkeit. Nach einer kurzen Routine-Phase kippt die ganze Geschichte in das klassische Beziehungsdrama um: Er verwechselt Liebe mit Besitzansprüchen, will sie für sich allein haben und wird dabei total neurotisch und ihr gegenüber auch noch gewalttätig. Da die Geschichte insofern jugendgefährdend ist - nicht wegen der Sex-Szenen - müsste das Prädikat eigentlich FSK 18 oder gar FSK 100 lauten !
L'ennui und die Erinnerung
Datum:24.06.2008 - Rating: 5/5Ein mögliches Meisterwerk - die Zukunft wird es zeigen.
Sah den Film und war bestürzt, wütend, betroffen und ich mußte äußerst intensiv und melancholisch an eine frühe Beziehung in meinem Leben denken.
Vorsicht! Dieser Film löst bei jedem sensiblen Menschen etwas im Unterbewußtsein aus.
Ein geheimnisvolles Traumding.
Interessant und langweilig zu gleich ...
Datum:11.09.2007 - Rating: 3/5Tatsächlich eine sehr interessante story, die davon lebt, das die beiden Hauptdarsteller in völlig unterschiedlichen Welten leben, die partout keine Berührungspunkte haben. Ein gegenseitiges Verstehen ist hier absolut unmöglich - und gerade der Versuch ein gegenseitiges Verstehen herbeizuführen führt letztendlich zum völligen Scheitern dieser Affäre(?). Ja - was ist es? Eine Beziehung wohl kaum.
Für Sie - eine pummelige und dennoch durchaus ansprechende Minderjährige - dient das ganze lediglich der Befriedigung ihrer Bedürfnisse. Und die sind unabhängig vom Menschen, von dem sie diese Befriedigung erfährt. So hat sie keine Skrupel von einem zum anderen zu wechseln - auch wenn sie bisweilen von Liebe spricht. Vermutlich versteht sie nicht im mindesten, was Liebe eigentlich bedeutet.
Er dagegen - ein von der Frau verlassener und somit im tiefsten Ego gekränkter Mitvierziger - versucht in dieser "Beziehung" verzweifelt die Oberhand zu gewinnen, scheitert doch an ihrem Unverständnis und rutscht dadurch immer tiefer in einen körperliche und auch geistige Abhängigkeit.
Das ganze in typisch französicshen, melancholischen Bildern, ohne wirklich Erotik (FSK16 ist wirklich ausreichend) - und doch zumindest punktuell ansprechend. "Langweilig" heißt der Film. Ist er mitunter auch. Und doch kann man sich einer gewissen Faszination nicht erwehren.
Ich kann den Film nicht wirklich empfehlen. Aber vielleicht muss man ihn zweimal sehen, bevor er gefällt ...
